Schnarchzyklen treten vor allem in den für einen gesunden Schlaf wichtigen Traum- und Tiefschlafphasen auf, folglich haben Schnarcher meist keinen erholsamen Schlaf. So kann auch ein langer Schlaf zu Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Nervosität im Wachzustand führen.
Wenn ein ausgeprägtes Schnarchen andauert und nicht erkannt wird, kann dies zu Bluthochdruck und einer Erhöhung des Infarkt- und Schlaganfallsrisikos führen. Ein Schnarcher kann im ausgeprägtesten Fall von seinen eigenen Schnarchgeräuschen aufwachen.
Weiterhin können Atemstillstände durch ein vollständiges Zusammenfallen des Rachens von 30 Sekunden Länge und mehr auftreten. Diese Atemstillstände können bis zu 100-mal pro Nacht auftreten. Bei solch einer hochgradigen Ausprägung des Schnarchens, im Verbund mit Atemstillständen, handelt es sich um das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom.
In diesem Fall ist eine erhebliche Schlafstörung gegeben. Der Schlafende erleidet dabei einen massiven Sauerstoffmangel. Der Körper reagiert mit einem Schutzreflex, der ein Ansteigen der Atemanstrengung und der Spannung der Atemwegs- und Atemmuskel zur Folge hat, dies soll ein Durchatmen ermöglichen. Die dadurch ausgelöste Stressreaktion führt zu einer Adrenalinausschüttung, Bluthochdruck und ein Ansteigen der Herzfrequenz.
Diese Stressreaktion erfolgt meist unbemerkt während des Schlafens, kann aber auch den Schnarchenden nach Luft ringend, begleitet von starkem Herzklopfen, aufwachen lassen. Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom wird meist von intensiven Albträumen begleitet.