Schnarchen kann auch für einen Partner eines Schnarchenden zu gesundheitlichen Problemen führen. Auch ist die Stabilität einer Beziehung mit einem schnarchenden Partner gefährdet. Dies kann von schlaflosen Nächten über einen Beziehungsstreit bis hin zu einem gestörten Sexualleben führen. Die Lautstärke des Schnarchens kann einen Lärmpegel einer stark befahrenden Autobahn erreichen, was 93 Dezibel entspricht und im Guinness-Buch der Rekorde als lautestes Schnarchen aufgeführt ist.
In einer Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau ist meist der Mann der Schnarcher. Denn ca. 60-80% Prozent aller Männer schnarchen, bei Frauen liegt der Anteil bei rund der Hälfte. Auch Kinder schnarchen, hier liegt der Anteil bei rund 10%. Mit steigendem Alter, erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit zu schnarchen.
Schnarchen ist kein neues Phänomen, Männer haben bereits seit Uhrzeiten geschnarcht. Es wird davon ausgegangen, dass die schnarchende Geräuschkulisse dazu diente, wilde Tiere und Feinde auf Abstand zu halten. Dies könnte auch der Grund sein, warum weibliche Partner gegenüber Ihrem schnarchenden männlichen Partner nachsichtiger eingestellt sind als anders herum. Das belegt eine Studie aus dem Jahr 2005. Bei dieser Studie haben unter den 25 Paaren die Männer das Schnarchen ihrer Partnerin gar nicht bemerkt, weil sie selber tiefer geschlafen haben. Wenn es sie aber störte, haben sie ihre Partnerin darauf hin geweckt. Im Gegenzug aber versuchten die Frauen ihren Partner möglichst nicht zu wecken, selbst wenn sie durch das Schnarchen nicht schlafen konnten.